Freitag, 29. August 2014

Dazugehören ist Alles



Kontrast pur bietet der Eindruck 20 Stunden südwärts um Whistler. Ohlala, superreiche Villen, in entzückender Umgebung mit pippifeinen Vorgärten entlang des Golfplatzes, das sieht aus wie Disneyworld für Wintersport. Bei der Architektur aus Holz mit Spitzdächern und Erkern hab ich keine Ahnung, woran sich das orientiert. Es schaut alles so schmuck und neu aus, als dass man meinen könnte, es wurde erst vor ein paar Jahren aus dem Boden gestampft. Da ist nix natürlich entstanden. Die Ortschaft ist wie ein offenes Shoppingcenter mit geradezu schwindelerregenden Preisen und entsprechender Klientel. Da macht sich ja Lech am Arlberg als richtig urtümlich aus. Jetzt im Sommer wuselt es nur so vor Bikedownhillern, der kanadischen Hautevolee, die sich per Wasserflugzeug einfliegen lässt und sonstigen arabischen, asiatischen und indischen Superreichen. Und trotzdem nicht unsympathisch. Aber das wesentliche sind die Berge und Gletscher  in der Umgebung, und die entsprechenden Flüsse, mit den klingenenden Namen wie, Cheakamus, Ashlu, Cayoosh, Callaghan und Elaho.  Wir arbeiten uns systematisch durch alle zur Möglichkeit stehenden Bacherln.

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