Kontrast pur bietet der Eindruck 20 Stunden südwärts um
Whistler. Ohlala, superreiche Villen, in entzückender Umgebung mit pippifeinen
Vorgärten entlang des Golfplatzes, das sieht aus wie Disneyworld für
Wintersport. Bei der Architektur aus Holz mit Spitzdächern und Erkern hab ich
keine Ahnung, woran sich das orientiert. Es schaut alles so schmuck und neu
aus, als dass man meinen könnte, es wurde erst vor ein paar Jahren aus dem
Boden gestampft. Da ist nix natürlich entstanden. Die Ortschaft ist wie ein
offenes Shoppingcenter mit geradezu schwindelerregenden Preisen und
entsprechender Klientel. Da macht sich ja Lech am Arlberg als richtig urtümlich
aus. Jetzt im Sommer wuselt es nur so vor Bikedownhillern, der kanadischen Hautevolee,
die sich per Wasserflugzeug einfliegen lässt und sonstigen arabischen,
asiatischen und indischen Superreichen. Und trotzdem nicht unsympathisch. Aber
das wesentliche sind die Berge und Gletscher
in der Umgebung, und die entsprechenden
Flüsse, mit den klingenenden Namen wie, Cheakamus, Ashlu, Cayoosh, Callaghan
und Elaho.
Wir arbeiten uns systematisch
durch alle zur Möglichkeit stehenden Bacherln.
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